New York erleben – ein Traum wird wahr

Tiede in New York am Times Square

Ich war noch niemals in New York – dieser Satz sollte irgendwann in meinem Leben nicht mehr der Wahrheit entsprechen. Wo fange ich an und wo höre ich auf? Vielleicht mit den Worten eines Freundes:


“New York ist einfach nur unfassbar riesig, nicht nur die Gebäude, sondern erst recht die Eindrücke. Diese Eindrücke wirst du nicht so einfach mal eben verarbeiten.”

Was soll ich sagen? Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Es ist unbeschreiblich – aber ich versuche es trotzdem in Worte zufassen und dir einen Eindruck von meiner Woche in New York zu geben.

Wenige Monate später sitzen wir im Flieger nach New York

Anfang des Jahres wird aus einer Schnapsidee (natürlich wieder in Begleitung mit alkoholischen Getränken) heraus relativ schnell die Flug-Buchungsbestätigung im E-Mail Postfach zugestellt.

Wir sind also mit 4 Jungs auf der Reise in die Staaten, um uns eine Woche lang durch die Eindrücke der Weltmetropole New York zu kämpfen. Ich werde dich tageweise mitnehmen, dich mit Fotos und anderen Eindrücken versuchen so nah wie möglich an das Geschehen heran zu bringen.

New York Big Bus Tour 4 Boys
Was für eine geile Reisetruppe!

In Seelenruhe in New York ankommen und entspannt Einchecken

Die Überschrift ist natürlich alles andere als ernst gemeint. Zunächst kommt die Durchsage des Piloten, dass wir nicht die geplante Rollfeld-Parkposition anfahren können – anschließend heißt es warten. Einen erfahrenen New York Reisenden haben wir in unseren Reihen. Er weist uns daraufhin, dass man hier schon mal eine Stunde vor der US Passkontrolle warten kann. Über zwei Stunden stehen wir uns die Beine in den Bauch, ehe wir es alle ohne Probleme durch die Kontrolle schaffen. Welcome to the United States of America!

Skyline New York
Das Wetter spielt größtenteils mit!

Mit einem Uber fahren wir vom JFK Airport in Richtung Times Square. Hier wird sich unsere Bleibe für die nächsten Tage befinden – das drei Sterne Hotel Lord & Moris Times Square Hotel. Das Hotel befindet sich in der W 39th Straße auf Höhe der 8th Avenue. Eine wirklich ausgezeichnete Lage! Wir kommen kurz vor Mitternacht am Hotel an, schmeißen unsere Koffer aufs Zimmer und laufen nochmal raus auf die Straßen – es tobt das Leben, egal zu welcher Uhrzeit. In unmittelbarer Nähe, taghell, der Times Square. Unfassbar, was hier selbst zu dieser späten Stunde abgeht!

Überblick verschaffen und Eindrücke von der Straße sammeln

Ich glaube in kaum einer anderen Stadt auf dieser Welt macht eine Hop On Hop Off Tour so viel Sinn, wie in New York. Wir suchen uns zwei Routen heraus (farblich gekennzeichnet mit der Linie blau und rot). Wir starten mit der blauen Linie und entdecken zunächst Uptown. Beliebte Shopping-Straßen, mit Boutiquen und Läden erhaschen unsere Aufmerksamkeit. Haltestellen, wie die Central Stadion, der Central Park und die Upper East Side sind wohl beliebt. Auch einer der Trump Tower bekommen wir aus nächster Nähe zu sehen. Wir fahren die komplette Route ohne Rast und genießen die Aussicht aus dem offenen Doppeldecker. Wir haben alle schon einen steifen Nacken, weil der Mensch nicht gewohnt ist so krass in die Höhe zu schauen. Einfach nur irre!

Wolkenkratzer
Häuserfronten, wo du auch hinsiehst. Links, rechts, hoch, runter.

Red Line – die ereignisreiche Route

Nach einer kurzen Stärkung geht es direkt weiter mit der roten Bustour. Fährst du die gesamte Route, brauchst du knapp drei Stunden – auch aufgrund des hohen Verkehrsaufkommen. Die ersten “großen” Highlights liegen hier direkt zu Anfang auf der Strecke. Du fährst zunächst am Times Square ab und passierst zu deiner rechten den Bryant Park. Das Wetter ist gut, der Park entsprechend voll. Dann geht es auf die 5th Avenue, wo unter anderem das Empire State Building steht. Mit Soho, Little Italy und Chinatown folgen Szene-Viertel. Für uns endet die Fahrt im Financial District.

New York Map 2019

Emotional und tiefgehende Gefühle

Am Financial District schließt sich auch direkt das One World Trade Center mit all seinen Spots an. Der Ocolus (das Bahnhofsgebäude der U-Bahnstadion dort), das One World Observatory und das 9/11 Memorial laden zu einigen Stunden Aufenthalt ein. Wobei wirklich einladend ist es nicht überall an diesem Ort. Wir gucken uns zunächst das Ocolus von innen an und knipsen ein zwei coole Bilder.

Strammer Schritt, den ganzen Tag!
Ocolus One Wordl U-Bahn Station
Ocolus – Bahnhofsgebäude.
Geile Shooting Location – im Inneren des Ocolus!

Danach ergreift mich ein unfassbar und bislang einmaliges Erlebnis. Die noch so laute Stadt New York, das Hupen der Taxen, die lauten Telefonate der Anzugträger und die generelle Lautstärke einer Großstadt verstummen. Von jetzt auf gleich – stumm. Wir nähern uns also dem 9/11 Memorial.

Alle Besucher reden leiser, das Gebiet ist weiträumig abgesperrt und die Polizeipräsenz noch stärker, als ohne hin schon in der Stadt. Ein Heranfahren mit einem Kraftfahrzeug – undenkbar. Zwei riesige Mahnmale in Form eines in Sich zerfallenen Brunnens bilden auf dem sogenannten Ground Zero die Gedenkstätte, der über 3.000 Opfer des Terroranschlags 2001. Jeder Name ist drum herum in das Denkmal signiert und wird an dessen Geburtstag mit einer Rose geschmückt. Länger als 20 Minuten halten wir diese doch sehr bedrückte Stimmung nicht aus. Das Museum besuchen wir übrigens nicht, das Wetter ist zu schön.

9-11 Memorial One World New York
Ruhe, Stille und Gedenken an die Opfer vom 11. September 2001 am 9/11 Memorial.

Highline, Bier und Feiern im 1 OAK

Was für ein erster Tag in New York, die Stadt die niemals schläft. Tagsüber tut sie das schon mal ganz und gar nicht. Wir schlendern den Abendstunden entgegen. Wo geht das besser, als auf dem Highline Park? Die High Line ist eine umfunktionierte Parkanlage. Während hier früher der Güterverkehr fuhr, erstreckt sich jetzt über 2 Kilometer ein schöner Park, der zum Spazieren einlädt. Ab und zu erhascht man den Blick in die Flucht einiger Seitenstraßen – super Fotomotive. Es wird langsam frisch, Zeit für ein Heißgetränk oder halt ein Bier im Heart NYC am Ende der High Line.

FYF Beanie in New York
New York City Baby – hier sind wir auf der High Line!

Wer Abends richtig Geld ausgeben möchte, der kann das definitiv im 1 Oak. Ein wirklich ausgezeichneter Club, der es allerdings faustdick hinter den Ohren hat. Lasst euch von negativen Bewertungen nicht abschrecken, die stammen oftmals aufgrund der harten Tür. Was meint, dass die Türsteher nicht alles und jeden Eintritt gewähren – Mindestumsatz von 150 – 200$ sind hier normal, gerade wenn die Türsteher Wind von Touristen bekommen. Aber es hatte ja auch niemand gesagt, dass es ein günstiges Vergnügen wird in NYC. Wir haben es also einen Abend richtig krachen lassen. Wer zum ersten Mal in New York feiern ist: Es ist vollkommen normal, dass Kreditkarte und ID einkassiert werden & du sie inkl. der Belastung an dem Abend wieder zurückbekommst, sobald du den Club verlässt. Du kannst aber sicherlich durchaus günstiger den Abend verbringen.

Uns ist ein absolut gelungener Start in diesen abenteuerlichen New York Aufenthalt geglückt.

2 Kommentare

  1. Hey Fabi, tolle Eindrücke, die ich nur bestätigen kann. Als wir 2011 New York besucht haben, war das One World Trade Center halb fertig. Die 9/11 Gedenkstätte aber schon da und wir hatten das gleiche Empfinden wie du: plötzlich wird alles sehr ruhig und andächtig, fast erdrückend.

    Das war ein toller Anfang. Ich bin gespannt auf die weiteren Berichte.

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.