Ist Abnehmen durch Muskeltraining möglich?

Abnehmen

Hallo ihr Lieben,
da es, langsam aber sicher, wieder auf den Sommer zugeht, gibt es heute einen Blogpost zum Thema Abnehmen. Aber wie eigentlich am Besten? Überall wird euch zu CrossFit, Cardio, Krafttraing, usw. geraten. Aber was denn nun? Einfach Cardio oder vielleicht sogar alles zusammen? Nun gibt es wie versprochen die ersten Fitness-Geheimnisse.

Ernährung

Grundlegend für einen Erfolg beim Abnehmen ist ein Kaloriendefizit. Wichtig dafür ist der Gesamtbedarf: durchschnittlich liegt dieser bei einem Erwachsenen um die 1.900–2.000 kcal (Frauen/Männer).
Bei einer vorausgesetzt ausgewogenen Ernährung empfehle ich euch einen täglichen Kalorienwert von 1.400–1.500 kcal.
Am Anfang wird es dem Einen leichter, dem Anderen schwerer fallen, aber das ist ganz normal. Der Körper stellt sich am Anfang um und empfindet dies als ungewohnt. Nach einer Woche läuft es dann schon wie am Schnürchen.

Training

Wichtig beim Training ist, dass ihr es eurer Ernährung anpasst. Bei einem Kaloriendefizit könnt ihr selbstverständlich weniger leisten als bei einem Kalorienüberschuss. Aus diesem Grund ist es völlig in Ordnung weniger Gewicht auf die Hantelstange zu packen als das Mädchen oder der Typ neben euch. Und damit wären wir auch schon beim eigentlichen Thema: Krafttraining.
Krafttraining stärkt deine Muskelgruppen auf eine vielfältige Art und Weise. Ihr solltet euren Trainingsplan alle 8 Wochen variieren, um der Muskulatur einen neuen Reiz zu setzten. Gewohnheitstraining wirkt auf den Körper wie ein und das selbe Buch, das ihr jeden Tag aufs neue lest. Nach einiger Zeit könnt ihr es vielleicht schneller lesen oder sogar auswendig, doch euer Wortschatz erweitert sich nicht.
Daher ist meine Empfehlung für euch:

Trainingstage: 2 – 3/Woche
Training: Ganzkörper
Übungen/Tag: 8 (für 8 Wochen festgelegt)
Sätze/Übung: 3
Wiederholung/Satz: 10 (max.)
Pause/Satz 90 – 100 sek.

Meine 3 Fitnessgeheimnisse zum Thema Abnehmen für euch

1. Gewichtung von Training und Ernährung

Die 70/30 Regel gibt allgemein einen guten Richtwert an (70% Ernährung und 30% Training). Hierbei ist aber zu beachten, das es sich um den zeitlichen Aufwand handelt. Denn leider gehen damit immer wieder neue Ausreden einher, das Training aufgrund der geringen Gewichtung auch mal ausfallen lassen zu können. Und genau hier beginnt der erste Denkfehler. Die Wichtigkeit ist auf beiden Seiten gleich: 100% Training und 100% Ernährung.

2. Geht beim Training an euer Limit

Bodybuilding (übersetzt: Körperbau) fängt schon bei dem Wunsch der Körperformung im Aerobic oder Zumba Kurs an.
Auch hier geben uns die Social Media Netzwerke eine falsche Vorstellung von dem Begriff.
Die Trainingsart ist die gleiche. Nur wenn ihr an euer Limit geht, werdet ihr eine Veränderung bemerken. Ihr solltet mit eurem Gewicht eine Wiederholungszahl von 10 bei den einzelnen Übungen schaffen. Wenn ihr mehr schafft, ist dies nicht euer Maximalgewicht.
Probiert euch am Anfang ruhig aus , damit ihr in ruhe euer Arbeitsgewicht herausfindet. In der Ruhe liegt die Kraft. Achtet unbedingt auf eine gute Ausführung der Übungen (!) und habt keine Angst die Trainer anzusprechen.

3. Fatburner in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder ‘Superfood’

Auch hier legen sich die Werbeagenturen wieder mächtig ins Zeug und sie machen Ihren Job nicht schlecht – ihr könnt ihn noch besser machen: mit einer ausgewogenen Ernährung braucht ihr weder Fatburner in Tabletten – oder Pulverform, noch ‘Superfood’. Die Medien sagen euch nur das ihr sie braucht. Denn die richtige Anzahl bestimmter Lebensmittel am Tag ist ein einziges ‘Superfood’.
Oftmals (wenn überhaupt) bringen euch Fatburner einen Vorteil von 200 kcal/täglich. Nun solltet ihr euch nur diese Frage stellen: Ist es mir das wert, meinen Körper mit überflüssigen Kalorien zu füllen um dies danach mit Chemie auszugleichen? Genau, ist es nicht.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Ersten drei Tipps weiterhelfen und wünsche euch nun eine wundervolle Restwoche, sowie ein noch besseres Workout.

Eure Franci

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