Alkoholfreier Gin macht das Sinn?

Alkoholfreier Gin Siegfried Wonderleaf

Der Gin ist eine der absoluten Trendspirituosen der letzten Jahre. Je mehr ich mich mit dem Thema Spirituosen beschäftige, umso mehr Menschen in meinem Umfeld tun es irgendwie auch. Wir untersuchen heute den alkoholfreien Gin. Dabei wollen wir u.a. folgende Fragen klären: Was bringt der Gin ohne Alkohol geschmacklich auf die Straße? Was kostet ein alkoholfreier Gin? Oder wie viele Kalorien hat ein Gin, der frei von Alkohol produziert ist? Fragen über Fragen, die ich in diesem Beitrag beantworten will und dir den alkoholfreien Gin vielleicht schmackhaft machen kann!

Gin macht es dem Bier gleich

Die Frage, die sich stellt: Kann alkoholfreier Gin eine echt Alternative für Menschen sein, die keinen Alkohol trinken wollen oder dürfen? Im Supermarktregal muss ich nicht lange suchen, um auf alkoholfreies Bier zu stoßen. Die Auswahl ist groß und sie wächst stetig. Der Trend hin und wieder auch mal zu der alkoholfreien Variante zu greifen hat in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Ein alkoholfreies Hefeweizen schmeckt meiner Meinung nach verblüffend ähnlich dem Original. Seit einiger Zeit steigt Gin auch auf den Zug “Alkoholfreier Trend” mit auf.

Gin
Gin Tonic kann auch alkoholfrei schmecken.

Was ist Gin überhaupt und wie wird er hergestellt?

Gin ist nicht gleich Gin, das macht doch alles keinen Sinn?! Per Gesetz muss ein Gin mindestens 37,5% haben und das hat die alkoholfreie Variante nicht.

Die Spirituose Gin wird mit Wacholder destilliert und kann mit weiteren Botonicals versetzt werden. Da den zugesetzten Zutaten keine Grenzen gesetzt sind, können die Gins so vielfältig werden, wie kaum ein anderes Getränk. Nach der rechtlichen Norm ist Gin ein alkoholisches Getränk mit mindestens 37,5% und der angesprochenen Wacholder-Note. So finden sich in dem Gin-Regal, Destillate mit wenigen Kräutern bis hin zu mehr als 40 Zutaten. Hier ist eine enorme Vielfalt vorprogrammiert!

Ganz grob gesprochen entsteht Gin, wie folgt: Du brauchst zunächst neutralen Alkohol (z.B. Wodka). Dieser wird dann mit verschiedenen Botanicals eingelegt. Botanical nennt man die pflanzlichen Zutaten wie Beeren, Kräuter, Früchte oder Wurzeln. Wacholder sollte dabei immer eine dominante Note haben. Typischerweise schmeckt ein Gin für mich immer ein bisschen nach einem Spaziergang im Wald und dem Duft von Nadeln. Die Botanicals können den Alkohol auf unterschiedliche Art und Weise aromatisieren. Abschließend wird der aromatisierte Alkohol mit Wasser verdünnt, bis er gut genießbar ist. Sowohl beim Aromatisieren, als auch beim Verdünnen mit Wasser muss exakt das gleiche Verhältnis gewählt werden, damit keine großen Geschmacksdifferenzen auftreten.

Alkoholfreier Gin
Siegfried Wonderleaf Alkoholfrei.

Geht der Klassiker Gin Tonic auch alkoholfrei?

Ein bisschen Tonic Water – das es mittlerweile auch in unzähligen Variationen gibt – und deinen Lieblingsgin mit ein wenig abgeriebener Zitronenschale. Das müsste doch auch ganz einfach mit einer alkoholfreien Variante funktionieren? Auf jeden Fall! Im Gegensatz zu seinem alkoholisierten Pendant schmeckt ein alkoholfreier Gin nicht pur. Du musst ihn also beimischen. Der Vorteil des Gins ohne Alkoholgehalt: du wirst nicht betrunken (wobei das in vieler Hinsicht gar kein Nachteil ist), aber du trinkst keine Kalorien. Der in Rheinland gebürtige Siegfried Wonderleaf alkoholfrei hat ganze 2kcal/100ml.

Da du den alkoholfreien Gin nicht pur trinken solltest, hier ein paar Rezeptvorschläge:

Gin Rezepte in alkoholfreier Variante

Prinzipiell kannst du alle Gin Varianten auch mit dem alkoholfreien Gin nachahmen. Fangen wir mit dem klassischen Gin Tonic an. Mit dem Tonic Water kannst du deine G+T Variation ebenfalls mächtig beeinflussen. Bekannte Namen aus dem Supermarkt Regal sind Thomas Henry, Fever Tree und Schweppes. Die Zutatenliste ist daher relativ üppig. Zu den 14cl Tonic kommen 4cl des alkoholfreien Gins. Die richtige Deko evtl. noch etwas Zitronenabrieb oder einen Rosmarinzweig und der perfekte Gin Tonic (alkoholfrei) ist fertig. Prost!

Für den Asian Cherry brauchst du kalten Jasmintee, welchen du auf Vorrat aufbrühen kannst und dann abkühlen lassen solltest. Etwas Würfeleis in ein Cocktailglas geben, alkoholfreien Gin mit Tee vermischen und anschließend mit Tonic toppen.

A Gin a Day … Einen Apfel in einem Shaker mit einem Mörser leicht zerdrücken. 2cl Lavendel-Honig, 3cl Zitronensaft und 4cl des “Gins” hinzu und auf Eis shaken. In einem mit Würfeleis gefüllten Tumbler abseihen. Eh voilà!

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2 Kommentare

  1. Ich habe noch nie alkoholfreien Gin getrunken. Grundsätzlich kommt es mir beim Alkohol trinken ja auch nicht (immer) darauf an betrunken zu werden, sondern es geht mir um den Genuss und den Geschmack. Von daher probiere ich ihn gern mal 😉

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