Ein alter Trend zu Kochen – Sous Vide?

Sous Vide – Kochen wie in den 1970er Jahren!

Sous vide” ist französisch und heißt soviel wie “unter Vakuum”. Was jetzt so besonders an dieser Art von Kochen ist, kannst Du dir sicher denken: Deine Speisen werden im Vakuum gegart, das Ganze bei niedriger Temperatur, damit ein natürliches Aroma und vitale Nährstoffe erhalten bleiben. Dein Fisch bleibt zart und zugleich saftig! Aber ist das auch gesund?

Beim Vakuumgaren sind die Speisen in einen Kunststoffbeutel eingeschweißt und es wird durch ein Vakuumiergerät die Luft ausgesaugt und bei ca. 50° – 85° Grad zubereitet. Der Vorteil ist, dass nichts aus dem Beutel austreten kann, weder Geschmacksstoffe, noch Aromen oder Wasser. Aber sind in dem Plastikbeutel nicht chemische Stoffe enthalten, die schädlich für den Körper sind.

Dass Plastik nicht gut für uns und unsere Umwelt ist, das ist bekanntlich nichts Neues. Und ja wir haben auch schon genug Probleme mit Plastikmüll. Aber ob du deine Speisen jetzt in einem Plastikbeutel zubereitest oder es vorher aus einem Plastikbeutel im Supermarkt kaufst – im Kontakt mit Plastik war Dein Essen sowieso.

Einzige Ausnahme wäre, wenn du direkt zum Schlachter gehst und dir das Fleisch frisch holst.

Vorteile von Sous Vide

  1. Sparsamkeit:
    Das Garen auf niedriger Temperatur benötigt viele weniger Energie und Wasser.
  2. Zeitersparnis:
    Du brauchst nicht ständig in der Küche am Herd stehen und aufpassen oder wenden.
  3. Essensqualität:
    Essen wie beim Sternekoch, Du kannst dein Essen schwer bis gar nicht anbrennen.
  4. Sehr gesund:
    Es gehen keine wichtige Vitamine oder Nährstoffe verloren, der Geschmack ist viel ausgereifter.
  5. Salz und Fett werden nicht mehr benötigt:
    Dadurch, dass die Lebensmittel ihren Eigengeschmack behalten wird der Konsum von Fett und Salz automatisch reduziert. Damit geht einher, dass durch die salzarme Zubereitung, deinen Körper entwässert – das heißt es führt zu Gewebestraffung.

Nachteil von Sous Vide

  1. Wo bleibt der Geschmack?
    Natürlich bleiben mehr Aromen in Deinen Speißen, aber was richtig den Geschmack auf deinem Fleisch zum Beispiel ausmacht, ist die leicht karamellisierte Kruste, die sich zum Ende bildet. Wir lieben sie knackig! Hier musst Du also zusätzlich den Herd nochmal anschmeißen und die gegarte Speise nochmal scharf anbraten.
  2. Zeit, Zeit, Zeit
    Weil Du Dein Essen beim Garen auf einer niedr02igeren Temperatur zubereitest, dauert es entsprechend länger.
  3. Vorsicht beim Würzen
    Dadurch, dass den Speisen ihre Aromen und Geschmacksstoffe weitestgehend erhalten bleiben, solltest Du bei der Dosierung von Gewürzen behutsam vorgehen. Schließlich kannst Du nicht zwischendurch würzen und abschmecken!

Was hältst du davon, Dein Essen auf diese Art zuzubereiten?

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